WhatsApp stellt Service für ältere Gerätetypen ein

Ältere Smartphones müssen in Zukunft auf den Messenger verzichten

Diese Neuigkeit hat Sie in dieser Woche vielleicht verunsichert: In einem Blogbeitrag kündigt WhatsApp an, dass es seinen Service für mehrere Endgeräte in Zukunft nicht mehr anbieten wird.

Asgoodasnew hat für Sie die Hintergründe und Details dieser Nachricht recherchiert. Sind Sie betroffen und was ändert sich für Sie? In unserem Blog erfahren Sie es!

Die Schlagzeile zum 7. Geburtstag: Vor allem ältere Modelle sind betroffen

WhatsApp feierte gerade 7 jähriges Bestehen und nutzte diesen Anlass um einen Ausblick in die nähere Zukunft zu geben:

„Wenn wir auf die nächsten sieben Jahre blicken, wollen wir uns auf die mobilen Betriebssysteme konzentrieren, die die große Mehrheit der Menschen benutzt.“

Von der Abschlatung betroffene Geräte sind Blackberrys (inklusive Blackberry 10), Nokia S40, Nokia Symbian S60, sowie Handys mit den Betriebssystemen Android 2.1, Android 2.2 sowie Windows Phone 7.1. Die älteren Betriebssysteme der genannten Gerätetypen erfüllen schlicht nicht die Anforderungen. WhatsApp will sich weiterentwickeln – zu weit für die alten Softwareversionen. Wenn Ihr Handy nicht unter den genannten Geräten ist, wird sich für Sie technisch nichts ändern. Sie können die App weiterhin verwenden. Der eine oder andere Kontakt könnte allerdings von heute auf morgen aus Ihrer Favoritenliste verschwunden sein.

Für die betroffenen Handybesitzer stellt sich hingegen ein ernstes Kommunikationsproblem. WhatsApp gehört zu den am meisten genutzten Messenger-Diensten. Ein Ausweichen zu einem anderen Dienst ist nur schwer möglich, da WhatsApp in der Regel die meisten Kontakte vereint.  Offizielle Zahlen von Unternehmensseite machen schnell klar wie beliebt der Dienst tatsächlich ist.

WhatsApp – Unerreicht in Punkto Nutzung

WhatsApp hat zahlreiche Konkurrenten und noch mehr Kritiker. Dennoch bleibt der Messenger, der seit 2014 zu Facebook gehört, unerreicht in Punkto Nutzung. Anfang Februar sprach CEO Jan Koum von mehr als einer Milliarde Nutzern. Täglich würden mit dem Dienst 42 Milliarden Nachrichten, 1,6 Milliarden Fotos und 250 Millionen Videos versandt.

Die SMS fristet längst ein echtes Schatten-Dasein und ist ebenfalls keine attraktive Alternative.  Seit 2013 ist der SMS-Versand in Deutschland rückläufig. 2012 zu 2013 betrug der Einbruch 37%, im Jahr darauf waren es noch einmal 27% weniger.  2015 standen knapp 40 Millionen versandten SMS pro Tag 667 Millionen WhatsApp Nachrichten gegenüber.

Gegenüber den übrigen Messenger-Diensten hat sich WhatsApp ebenfalls als Marktführer etabliert. Auch wenn einige Konkurrenten dem Chat-Riesen dicht auf den Fersen sind, bleibt er vorerst die Nummer eins in Deutschland.

Kritik an WhatsApp gibt es immer wieder. Im Fokus: Der Datenschutz. Zahlreiche Tests, unter anderem von der Stiftung Warentest haben den Messanger angemahnt. Dennoch ist WhatsApp heute beliebter denn je – Tendenz weiter steigend. Da ein Großteil der Smartphone-Nutzer ausschließlich WhatsApp verwendet, finden sich hier die meisten persönlichen Kontakte zum Chatten. Andere Anbieter werden dann schnell uninteressant.

WhatsApp ist nicht mehr verfügbar – und nun?

WhatsApp wird voraussichtlich noch bis Ende 2016 für die betroffenen Geräte verfügbar sein. Eine gewisse Schonfrist bleibt Ihnen also noch. Sie könnten wieder vermehrt SMS schreiben, doch mit der Funktionalität der Messenger kann die Textnachricht kaum mithalten. Bilder und Videos kosten mit dieser Funktion extra und Gruppenkonversationen sind nicht möglich. Eine Umstellung auf einen Konkurrenten ist möglich, aber nur sinnvoll, wenn auch entsprechend viele Kontakte das Pendant nutzen. WhatsApp selbst rät den Betroffenen schlicht und einfach zum Erwerb eines aktuelleren Modells. Das hätte tatsächlich mehrere Vorteile, denn auch andere Apps bieten Ihren Service längst nur noch ab einer bestimmten Softwareversion an. Alte Modelle bleiben dann langsam aber sicher auf der Strecke – mit kaum mehr Funktionalität als ein „Nicht Smartphone“.

Wenn Sie ungern „nur“ wegen WhatsApp hunderte von Euro für ein neues Gerät ausgeben wollen, bieten ReCommerce-Shops wie asgoodasnew.com eine kostengünstige Alternative. Aktuelle Modelle können zu einem niedrigeren Preis erworben werden – im Vergleich zu den Kosten für vergleichbare Neuware. Vorgängermodelle, die dennoch die nötigen Anforderungen für WhatsApp bieten, sind mittlerweile echte Schnäppchen.

https://blog.whatsapp.com/10000617/WhatsApp-support-for-mobile-devices

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/whatsapp-hat-eine-milliarde-nutzer_id_5255908.html

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/3624/umfrage/entwicklung-der-anzahl-gesendeter-sms–mms-nachrichten-seit-1999/

http://www.mactechnews.de/news/article/Messenger-Zahlen-WhatsApp-unangefochten-Marktfuehrer-161214.html

https://www.test.de/Messenger-Apps-Ein-Aussenseiter-schlaegt-WhatsApp-Co-4884453-0/

https://www.test.de/WhatsApp-und-Alternativen-Datenschutz-im-Test-4675013-0/

The following two tabs change content below.

asgoodasnew.com

Neueste Artikel von asgoodasnew.com (alle ansehen)