Apple & Samsung im Kostencheck

Das sind die Einzelteile der Smartphones wert

Hätten Sie vor 6 Jahren gedacht, dass Sie heute zwischen stattlichen 300 und unglaublichen 1000€ für ein Handy ausgeben würden? 2014 lag der durchschnittliche Verkaufspreis für Smartphones in Deutschland bei  348€. 2015 waren es 395€1. Verständlich wenn Ihnen bei diesen Dimensionen schwindelig wird.

 

Apple und Samsung gelten als die größten und wichtigsten Smartphone-Produzenten. Sie setzen technologisch und preislich Akzente. Beide Marken scharen Millionen Fans um sich. Für sogenannte Apple-Jünger ist das iPhone das mit Abstand beste Smartphone auf dem Markt und Samsung-Produkte können ihrer Meinung nach kaum mithalten. Samsung-Liebhaber wiederum behaupten das Gegenteil. Eine Grauzone dazwischen gibt es kaum. Doch warum steigen vor allem bei diesen beiden Marken die Preise gefühlt so stark? Ist diese Entwicklung gerechtfertigt? asgoodasnew kennt sich als einer der größten Händler für gebrauchte Elektronik mit den Marktverhältnissen bestens aus. Fakt ist, die Kosten kommen nicht von irgendwoher. In den Geräten sind sehr sensible und teure Einzelteile verarbeitet. Für den Kunden ist oft nicht ersichtlich, wieviel Geld in die Herstellung investiert wird.

Auch andere Experten der Elektronikbranche verfolgen diese technologische und preisliche Entwicklung der beiden großen Handyhersteller genau. Die Bloggerin Sarah Lewin2 hat die Kostenentwicklung der Galaxy S- und der iPhone-Reihe  in einer spannenden Grafik visualisiert. Sie zeigt die prozentualen und absoluten Anteile der verarbeiteten Bestandteile. Bei welchem Modell sind die Herstellungskosten tatsächlich gestiegen und welche Marke macht nun eigentlich mehr Gewinn? Die Antworten gibt es hier im asgoodasnew-Blog.

Entwicklung der Bestseller-Serien

Beide Produktlinien verzeichnen insgesamt einen Kostenanstieg von Modell zu Modell. Der technologische Fortschritt, Inflation und die steigende Nachfrage der Konsumenten an Smartphones sorgen für den Preisanstieg.

Das erste iPhone, das 3G, war teurer als die Nachfolger 3Gs, 4 und 4s. Seit dem iPhone 3Gs steigen die Kosten kontinuierlich an. Auch bei Samsung hat sich in dieser Hinsicht einiges getan. Jedes neue Gerät kostete in der Herstellung noch einmal etwas mehr als das vorhergehende Modell.

Die Produktionskosten bei Samsung und bei Apple sind über Jahre und Modelle übrigens auf einem ähnlich hohen Niveau – ebenso wie der durchschnittliche Preis beim Markteintritt.

Teure Einzelteile als Kostentreiber

Die ständige Optimierung von Einzelteilen ist bei  der Produktion der Apple- und Samsung-Geräte ein echter Kostentreiber.

Das iPhone 4 war das erste Handy der Linie mit einer dualen Kamera, LED Blitzlicht und digitalem Zoom. Der Preis für die Kameraentwicklung und -produktion ging folglich nach oben. Nach diesem großen Schritt im Jahr 2010 zog Samsung mit dem Galaxy SII nach und baute zur dualen Kamera und einem LED Blitzlicht auch eine Panoramafunktion ein. Der Kostensprung für das gesamte Modell fiel dennoch geringer aus als beim iPhone 4 – vor allem weil an anderer Stelle, wie dem Speicher, dafür gespart wurde.

Vor allem die Kern-Elektronik sticht in Sachen Ausgaben immer wieder hervor. Nachdem das iPhone 5 2012 mit der LTE Technologie auf den Markt kam, zog auch hier Samsung ein Jahr später beim Galaxy S4 nach. Diesmal fiel der Kostensprung bei Samsung deutlich höher aus als beim Apple-Modell.

Teuer ist in diesem Fall jedoch relativ. Apple und Samsung haben mit Innovationen und regelrechten Revolutionen die Smartphone-Technologie vorangetrieben. Da dadurch der gesamte Markt und vor allem auch der Verbraucher profitiert, sind gewisse Mehrkosten wiederrum  verständlich.

Schnellerer Wertverfall bei Samsung

Die Ausgaben für Marketing, Transport und Lohnkosten sind in der Grafik nicht mit eingerechnet – auch hier ist ein ähnliches Niveau beider Marken zu erwarten. Das sowohl Apple als auch Samsung einen guten Gewinn mit ihren Geräten verzeichnen, steht außer Frage.  Dennoch sinkt der Preis für das Galaxy S nach dem Markteintritt erfahrungsgemäß sehr schnell und stark. Das iPhone zeigt sich wertstabiler3. Der häufig vorgebrachte Einwand, das iPhone sei per se viel teurer als das gleichwertige Galaxy, stimmt also nur bedingt.

Es lohnt beim Smartphone-Kauf genauer hinzusehen und auch mal kurz zu warten. ReCommerce-Anbieter wie asgoodasnew bieten hochwertige, generalüberholte Technik mit bis zu 30% günstigeren Preisen im Vergleich zum Preis der jeweiligen Neuware. Bereits wenige Tage nach dem Verkaufsstart eines neuen Gerätes, findet sich dieses bereits im Sortiment. Wenn es für Sie nicht unbedingt das aktuellste Modell sein muss, dann können Sie mit einem Vorgängermodell ein echtes Smartphone-Schnäppchen machen.

Per Mouseover können Sie einen näheren Einblick in die Entwicklung der einzelnen Bestandteile erhalten. Die Pfeile symbolisieren zusätzliche Informationen. Mit einem Klick auf Cost oder Percent können Sie die Ansicht der Grafik wechseln.

Quellen

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Umsatz-mit-Smartphones-knackt-10-Milliarden-Marke.html

http://spectrum.ieee.org/static/interactive-apples-and-samsungs-changing-smartphone-recipes

https://www.iphoneblog.de/2015/02/24/smartphone-preisverfall-iphone-gegen-samsung-htc-lg-huawei-und-sony/

 

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